Warum die Sache immer noch nicht erledigt ist.


Das Einbehalten von 16.700 Eur und das schließliche Doch-auszahlen von 16.700 Eur nach 18 Monaten Volleinsatz des Vater: Das ergibt in der Summe nicht Null.
Es bedeutet 18 Monate am Arbeitsverhinderung.
Verelendung einer Familie ist kein statischer Zustand.
Es ist ein Treppensturz, der mit Tritten der Bürokratie ausgelöst wurde.

Die Folgen dieser Tritte entfalten sich immer noch weiter.
Ich werde schreiben, bis ich unten aufgeschlagen bin.


Es wird Zeit, dass Bürokratie in ihrer destabilisierenden Wirkung in den Blick genommen wird.

 

Die Risiken der Beamtenkommune Familienkasse beim vorsätzlichen Zerstören von Familie sind gleich Null.

Ich habe in meinem Einspruch vom 17.10.15 (Versand am darauffolgenden Montag 19.10.15) auf meine angeschlagene Situation hingewiesen, nachdrücklicher dann noch einmal in meiner Untätigkeitsbeschwerde vom 1.12.15.

Anschließend habe ich immer wieder auf aktuelle Verschlimmerungen der Lage, beispielsweise die Stillegung des Pkw wegen unbezahlter Versicherung, Sperrungen der Versorgungsanschlüsse zum Haushalt und unbezahlte Raten aus Hypothek und weiteres hingewiesen.

Mein psychischer Zustand in der Zeit war aus den Mails unmittelbar erkennbar.

Ich habe darauf hingewiesen, dass das Zeitfenster sich schließt, in dem ich das Ganze noch auffangen kann, und überhaupt noch versuchen kann wieder etwas Geschäftstätigkeit aufzubauen.

 

Die Familienkasse konnte mithin däumchendrehend die Zeit genießen, die ich benötigte, um das Personal in diesem Bunker überhaupt zu einer Bearbeitung zu zwingen. (Rechtsanwalt als Türöffner, Hamburger Senatorin für Familie zur Beschleunigung, Zwang zur Befassung durch den Leiter Bombor) (190 Tage Warten)(dann 68 Tage Warten vom 28.4 bis zum Bescheid vom 5.7.15) (dann usw. … Warten)


Das Risiko der Rechtsabteilung beim Erstellen des negativen Bescheids vom 4.7.2016 auf meinen Einspruch vom 17.10.15 war gleich 0.

Denn danach hatte ich nur noch die Möglichkeit am Finanzgericht zu klagen.

Das Finanzgericht würde mir eröffnen, dass ein Termin für die Klage ein Jahr dauern würde.

Das Finanzgericht würde mir vorschlagen, stattdessen, die Sache in einer Güteverhandlung (=in direkter Verhandlung mit der Feindseite unter Aufsicht einer Mediatorin) zeitnah zu klären.

Ich würde keine andere Wahl haben.

Ich würde unter Verzicht auf die Solidarität mit allen Eltern, die von diesem System ebenfalls betroffen sind, auf die Feststellung des Unrechts verzichten, und mich mit dem Geld abfinden lassen.

Bei der Auszahlung kann "man" sich noch einmal ein bißchen verrechnen.

Damit hat man schließlich die Auszahlung von 16.700 Eur um 18 Monate verzögert.

Das reicht zum Ruin.

 

Sämtliche Schritte auf diesem Weg waren für mich Ersterfahrungen.

 

Für die in großen Zahlen von Fällen erfahrene Familienkasse war der gesamte Verlauf in jedem der Schritte einschließlich der zuletzt stattfindenden außergerichtlichen Einigung und Auszahlung im voraus zu berechnen.

 

Der reale Gewinn aus deren Sicht war dann nicht der schließliche "Verlust" des von Anfang an bereitstehenden Geldes sondern das geile am Haken haben des Fisches.
Das Produkt ist die über 18 Monate hinweg sadistisch durchgezogene Ruinierung einer Familie mit alleinverantwortlichen verwitwetem Vater und 5 Kindern.

 

Das war vorsätzlich.

Das war organisierte Bosheit der Familienhasskasse.

Dafür fordere ich Schmerzensgeld und Schadenersatz.

Ich werde klären, inwieweit auch meine Kinder ebenfalls Ansprüche durch den zusammengebrochenen Haushalt wie auch dem in seiner Präsenz und Arbeit nicht mehr zur Verfügung stehenden Vater geltend machen können.

 

 

Ekkehard von Guenther

27.3.2018

 

 

 

 

 

 

20180327 Ekkehard von Guenther
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